Nachbarschaftsfest zum 150-jährigen Jubiläum des LVR-Klinikums Düsseldorf

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen des LVR-Klinikums Düsseldorf durfte der Verein ELAN e. V. am vergangenen Samstag ein gelungenes Nachbarschaftsfest ausrichten. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik, Nachbarschaft und dem Klinikum wurde ein Tag voller Begegnungen, Erinnerungen und lebendigem Austausch gefeiert.

Wir freuten uns sehr, den Ersten Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Herrn Josef Hinkel, Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerhilfe Gerresheim, zahlreiche weitere geladene Gäste sowie viele Bürgerinnen und Bürger aus Gerresheim begrüßen zu dürfen. Ihr Kommen hat gezeigt, wie eng das Klinikum mit dem Stadtteil verbunden ist und wie wichtig der Dialog zwischen Klinik und Nachbarschaft ist.

Durch das abwechslungsreiche Programm führte Daniel Schwingenheuer mit viel Charme und Herzlichkeit. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Pianistin Miyuki Brummer begleitet. Ein weiterer besonderer Höhepunkt waren zwei stimmungsvolle Beiträge des Klinikchors, die bei den Gästen großen Anklang fanden.

Den offiziellen Auftakt bildeten die Grußworte von Pfarrer Claus Scheven, dem Ärztlichen Direktor des LVR-Klinikums Düsseldorf, Herrn Prof. Supprian, sowie dem Ersten Bürgermeister Josef Hinkel. In ihren Beiträgen würdigten sie die 150-jährige Geschichte des Klinikums und betonten die Bedeutung eines offenen Miteinanders zwischen Klinik, Stadtteil und Gesellschaft.

Ein besonders bewegender Moment war die Videobotschaft von Manfred Breuckmann. Darin berichtete er sehr persönlich von seinen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen im LVR-Klinikum Düsseldorf. Seine offenen und wertschätzenden Worte machten deutlich, welche Bedeutung das Klinikum für viele Menschen hat, und berührten die Gäste auf besondere Weise.

Im Anschluss nahm Herr Maas die Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Bilder-Zeitreise durch die Geschichte des LVR-Klinikums Düsseldorf. Viele historische Aufnahmen sorgten für interessante Gespräche und weckten Erinnerungen.

Ein weiterer Höhepunkt war das Zeitzeugengespräch mit Frau Dr. Kretschmer, Frau Dr. Kieckhäfer, Jens Jüttner und Rolf Müller von Brillen Müller. Persönliche Geschichten, Erinnerungen und Erfahrungen machten die Entwicklung des Klinikums auf eindrucksvolle Weise erlebbar und zeigten, wie eng die Geschichte des Hauses mit der des Stadtteils Gerresheim verbunden ist.

Auch rund um das Bühnenprogramm war einiges geboten. Die zahlreichen Mitmachaktionen wurden von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen begeistert angenommen. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Genau dieser offene Austausch machte den besonderen Charakter des Nachbarschaftsfestes aus.

Als Verein ELAN e. V. bedanken wir uns herzlich bei allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern, Künstlerinnen und Künstlern sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die diesen Tag mitgestaltet haben. Gemeinsam ist es gelungen, nicht nur 150 Jahre Geschichte des LVR-Klinikums Düsseldorf zu würdigen, sondern auch ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Offenheit und gelebte Nachbarschaft zu setzen.

🧡 Ein schönes und bewegendes Fest, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Es wird wieder geklettert! :)

Bouldern & Klettern für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung

Mut entwickeln, Vertrauen stärken und gemeinsam Freude an Bewegung erleben.

Bouldern und Klettern sind mehr als nur Sport. Sie bieten die Möglichkeit, sich selbst neu zu entdecken, Herausforderungen anzunehmen und eigene Stärken wahrzunehmen. Unser Angebot richtet sich an Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung, die Lust haben, sich in einem wertschätzenden und unterstützenden Umfeld auszuprobieren.

Dabei steht nicht die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern die Erfahrung, gemeinsam aktiv zu sein, Ängste zu überwinden, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen und positive Bewegungserlebnisse zu sammeln. Das Angebot eignet sich sowohl für Anfänger*innen als auch für Menschen mit Vorerfahrung.

Termin

Samstag, 27. Juni 2026
Beginn: 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Superblock Boulderhalle
Fichtenstraße 53
40233 Düsseldorf

Kursleitung

Nicolas Zöller

Dauer

Ca. 1,5 bis 2 Stunden

Kosten

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hinweise

  • Kletterschuhe können vor Ort ausgeliehen werden.
  • Die Anreise erfolgt eigenständig.
  • Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie sich aktuell nicht in stationärer Behandlung befinden.

Anmeldung und Informationen

Ilse Neuenhofen
Telefon: 0211 / 922-4228
E-Mail: ilse.neuenhofen@lvr.de

Wir freuen uns auf alle, die gemeinsam mit uns neue Erfahrungen sammeln, sich bewegen und einen aktiven, positiven Tag in der Gruppe verbringen möchten.

Yoga für Menschen mit Psychiatrieerfahrung – Start am 06.03.2026

Jetzt anmelden – es sind noch Plätze frei!

Unser bewährtes Yoga-Angebot für Menschen mit Psychiatrieerfahrung startet am 06. März 2026 in neuen Räumlichkeiten – und aktuell sind noch Plätze frei.

Nach über zwei Jahren an unserem bisherigen Standort möchten wir uns herzlich bei der Graf Recke Stiftung bedanken. Die Unterstützung der vergangenen Jahre hat dieses Angebot möglich gemacht und vielen Teilnehmenden einen geschützten Raum für Bewegung, Achtsamkeit und Stabilisierung eröffnet.

Nun zieht der Kurs weiter in die Düsseldorfer Innenstadt – zentral gelegen in der Kurfürstenstraße 37, in den Räumlichkeiten von Reformatorin Janna Grak.

Was erwartet Sie?

Das Angebot richtet sich an Menschen mit Psychiatrieerfahrung, die sich aktuell nicht (mehr) in stationärer Behandlung befinden.

Praktiziert wird eine sanfte Yogaform, die sich sowohl für Anfänger*innen als auch für Fortgeschrittene eignet. Im Mittelpunkt stehen:

  • Atemübungen

  • Mobilisation des Körpers

  • Entspannungsübungen

  • Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung

Der Kurs findet wöchentlich statt und umfasst 10 Termine.

Kursdetails

Start: 06.03.2026
Zeit: 16:00 – 17:00 Uhr
Ort: Kurfürstenstraße 37, 40211 Düsseldorf
Kosten: 20 € für den gesamten Kurs
(Kostenfrei für Empfänger*innen von Bürgergeld oder Grundsicherung)

Yogamatten können gerne mitgebracht werden, Matten sind jedoch auch vor Ort vorhanden. Bitte tragen Sie bequeme Kleidung.

Anmeldung & Information

Da aktuell noch freie Plätze verfügbar sind, freuen wir uns über Ihre Anmeldung:

Ilse Neuenhofen
Telefon: 0211-922-4228
E-Mail: ilse.neuenhofen@lvr.de

Wir freuen uns auf einen achtsamen Start im März und auf viele gemeinsame Stunden der Bewegung und Entspannung.

Yoga für Menschen mit Psychiatrieerfahrung – ab 06.03.2026 in neuen Räumlichkeiten

Nach über zwei Jahren an unserem bisherigen Standort ist es Zeit für einen kleinen, aber wichtigen Tapetenwechsel:
Unser bewährtes Yoga-Angebot für Menschen mit Psychiatrieerfahrung zieht in neue Räumlichkeiten um.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Graf Recke Stiftung bedanken, die unser Angebot in den vergangenen Jahren unterstützt und möglich gemacht hat.

Ab dem 06. März 2026 finden die Yoga-Einheiten nun zentral und verkehrsgünstig in der Düsseldorfer Innenstadt statt –
in der Kurfürstenstraße 37, in den Räumlichkeiten von Reformatorin Janna Grak.

Was bleibt, ist das, was dieses Angebot ausmacht:
✨ eine erfahrene und einfühlsame Trainerin
✨ ein bewährtes, auf die Bedürfnisse von Menschen mit Psychiatrieerfahrung abgestimmtes Konzept
✨ ein geschützter Raum für Achtsamkeit, Bewegung und Selbstfürsorge

Aufgrund des weiterhin sehr großen Andrangs ist die Teilnahme aktuell nur über eine Warteliste möglich.
Wenn Sie Interesse haben, freuen wir uns über Ihre Anmeldung – wir melden uns, sobald ein Platz frei wird.

Wir freuen uns sehr auf den Neustart an neuem Ort und auf viele weitere gemeinsame Yogastunden.

Begegnung, die bleibt – Im Gespräch mit Ilse Neuenhofen

Manche Begegnungen wirken leise – und bleiben gerade deshalb lange im Kopf. Das Gespräch mit Ilse Neuenhofen, Ehrenamtskoordinatorin des LVR-Klinikums Düsseldorf und engagiertes Mitglied im Verein ELAN e. V., ist genau so eine Begegnung. Im Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Hirschburg-Forums, der Einrichtung, die das Interview geführt hat, beschreibt sie eindrucksvoll, was Ehrenamt in der Psychiatrie bedeuten kann: Zeit schenken, Beziehung ermöglichen und Räume öffnen, in denen Menschen sich gesehen fühlen.

Ehrenamt heißt: Beziehung ermöglichen

Im Interview wird schnell klar, dass Ehrenamt weit mehr ist als eine zusätzliche Aufgabe. Es geht um echte Beziehung – um Zuhören, Dasein, Aushalten und gemeinsames Erleben. Gerade in der Psychiatrie sind diese Begegnungen oft ein entscheidender Baustein für Teilhabe und Stabilität. Ehrenamtliche bringen Zeit mit, die im klinischen Alltag häufig knapp ist, und ermöglichen damit Erfahrungen jenseits von Diagnosen und Therapieplänen.

Ilse Neuenhofen beschreibt eindrücklich, wie wichtig Verlässlichkeit und Kontinuität sind. Ehrenamt wirkt dort, wo Beziehungen wachsen dürfen – ohne Leistungsdruck, aber mit echter Präsenz.

Zeit als wertvolle Ressource

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Umgang mit Zeit. Ehrenamt bedeutet nicht, „irgendwie zu helfen“, sondern bewusst Zeit zu investieren und sie sinnvoll zu gestalten. Diese Zeit ist wertvoll – für die Menschen, die Unterstützung erfahren, genauso wie für die Ehrenamtlichen selbst.

Viele Engagierte berichten, dass sie durch ihr Ehrenamt mindestens genauso viel zurückbekommen, wie sie geben: neue Perspektiven, Sinn, Dankbarkeit und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.

ELAN e. V. & das Hirschburg-Forum: gelebte Kooperation

Das Hirschburg-Forum ist für ELAN e. V. weit mehr als ein Ort für Gespräche und Interviews – es ist ein geschätzter Kooperationspartner. Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam eine Veranstaltungsreihe in den Räumlichkeiten des Forums umgesetzt, mit dem Schwerpunkt „Zurück auf den Arbeitsmarkt nach psychischer Erkrankung“ sowie betriebliches Gesundheitsmanagement.

Diese Zusammenarbeit hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll Räume sind, in denen fachlicher Austausch, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragestellungen zusammenkommen dürfen. Das Hirschburg-Forum bietet genau diesen Rahmen: offen, respektvoll und dialogorientiert.

Dass das Interview mit Ilse Neuenhofen hier geführt wurde, fügt sich stimmig in diese Kooperation ein. Es steht exemplarisch für das gemeinsame Anliegen, psychische Gesundheit sichtbar zu machen, Teilhabe zu fördern und Brücken zwischen Klinik, Gesellschaft und Arbeitswelt zu bauen.

Begegnung wirkt

Das Gespräch, geführt vom Hirschburg-Forum, zeigt eindrucksvoll: Begegnung wirkt. Sie verändert Blickwinkel, baut Vorurteile ab und schafft Nähe dort, wo zuvor Unsicherheit war. Ehrenamt ist kein „Extra“, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil einer menschlichen, zugewandten psychiatrischen Versorgung.

Wir danken Ilse Neuenhofen herzlich für ihre Offenheit, ihre Zeit und ihr langjähriges Engagement – für ELAN e. V., für die Ehrenamtlichen und vor allem für die Menschen, die von diesen Begegnungen profitieren.

👉 Das vollständige Interview findet ihr hier: https://hirschburg-forum.de/begegnungen/2026/01/19/begegnung-wirkt-ein-gespraech-mit-ilse-neuenhofen-ueber-ehrenamt-zeit-und-beziehung/